Press I Reviews

Abschlusskonzert Masterclasses Ligeti "L'Escalier du Diable"

".... so fabelhaft, … Ihre Ligeti-Etüde war einer der absoluten Höhepunkte"

Prof. Dr. von Loesch

"Sie haben großen Eindruck hinterlassen, bravo nochmals ..." 


Ueli Wiget ensemble modern 2/23

PianoNews 

Nr. 2/2025


 Press | Comments

"....In Streichquintett-Besetzung begleiten (Solisten der Deutschen Oper Berlin) den Klavierpart von Simon Haje in Mozarts Es-Dur-Klavierkonzert Nr. 14 (KV 449) aus dem Jahre 1784. Der junge Pianist, dem Cuxhavener Konzertpublikum aus zwei begeistert aufgenommenen Solo-Recitals im Schloss bestens bekannt, zeigte auch hier wieder sein so erstaunliches Können. Hajes Klavierspiel vereint hohes technisches Können mit für seine jungen Jahre ungewöhnlicher gestalterischer Tiefe. Der Kadenz als Summe des ersten Satzes folgt ein schlichtes, intensives Andantino. Der Schluss, streng und zugleich pianistisch brillant, gibt Simon Haje die Möglichkeit, sein Können einmal mehr nach allen Regeln der
Kunst auszubreiten. Zusammen mit Mathias Kosel ist er dann vierhändig im rasanten Schlusssatz der "Gran Partita B-Dur" zu hören, einem im Original für zwölf Bläser

und Kontrabass komponiertem Werk. Auszug aus: "Beim Mare-Musik-Festival in Cuxhaven gab es Mozart - klassisch und auch rockig" CNV Medien Mai 2026


 "I congratulate you from the bottom of my heart for the fantastic playing at the Rubinstein competition.... I realized how clever was the programming, that kind of a zigzag, Berio, Liszt, Haydn, Bartók....We know how difficult it is in competitions within a given short time to include good programming. And you did it.... . I loved whatever you did.  The most impressive for me was the music nocturne by Bartók, that the sound control and the voicing was superb and perfect, and the hypnotic atmosphere was dominating. I was really overwhelmed by this.... Les Adieux, fantastic playing again. Last movement, pianistically, very impressive left hand. Are you left-handed? But also the understanding of the piece about technique was excellent... Simon played marvellously the Wanderer. The Wanderer, I loved it, particularly because many pianists are trapped and played pomposo and bombastically and heavily, etc., etc., and you played it like Schubert, real alabreve attitude and a good tempi and good sound, and the first movement was not angular and quadratisch. And all the songs were phenomenal. And the last movement, the fugue again, not pomposo and bombastic and sympathetic like Schubert should be. So, thank you. I'm a Schubert lover, and he's for me the best. So, thank you for this Wanderer, which was unique"  Arie Vardi, President of the Jury Rubinstein Master Competition Tel Aviv 2026



Der 20-jährige Simon Haje aus Deutschland, der an der Kölner Musikhochschule studiert, überzeugte mit präziser Technik und künstlerischer Reife in Beethovens Viertem Klavierkonzert. Eine sehr zarte und lyrische Gestaltung verband sich hier mit feinen, empfindsamen Farbschattierungen, vor allem im langsamen Satz. Der Dialog mit dem Dirigenten wirkte sehr innig, geradezu kammermusikalisch. Es überrascht nicht, dass Simon Haje den vom Ensemble bestimmten Orchesterpreis erhielt. pizzicatto |Concours Clara Haskil 2025

 Simon Haje überzeugte mit Franz Schuberts Fantasie in C-Dur, der „Wanderfantasie“. Sein einfühlsames Spiel begeisterte das Publikum. Rheingau Festival 2025 jwm visionblog 



 "Dass Christoph Eschenbach Beethovens Viertes Klavierkonzert selbst als Pianist gespielt hat, tat der jüngsten Aufführung des Werkes im Berliner Konzerthaus mit dem 20-jährigen Pianisten Simon Haje außerordentlich gut. Denn der Dirigent wusste daher genau, wie das Klavierkonzert zu organisieren ist, um es nicht zum virtuosen Stück zu verharmlosen, sondern als Duo von Klavier und Orchester aufblühen zu lassen, in dem beide Parts gleichberechtigt agieren. 'Piano dolce' lautet die erste Anweisung. Und auch wenn der junge Pianist nicht alle Artikulationsanweisungen befolgte, überzeugte seine Darbietung dieser so berühmten wie gefürchteten Eröffnung dadurch, dass er ganz behutsam auf die erste Dissonanz zusteuerte. Eschenbach ließ das Konzerthausorchester wie in einem Schwebezustand darauf antworten. Von dieser Liebe zum Detail, dieser Sorgfalt, war die ganze Aufführung getragen, in der das Werk nicht als romantisierte Vorbereitung des Schumannschan Klavierkonzerts missverstanden, sondern als tiefsinniger Nachfahrer derer Mozarts realisiert wurde, indem alle Figurationen zur thematischen Entfaltung aufgewertet wurden. Die Darbietung ließ sich Zeit, statt sie sich zu unterwerfen, ließ gewähren, etwa wenn Haje die Modulation zum Seitenthema als Kantilene entfaltete, statt sie auf das Ziel, die neue Tonart zu erreichen, auszurichten.
 Ohne jedes Vorbild ist der zweite Satz komponiert worden und so singulär wurde dieses Andante con moto auch gespielt. Schroff begann das Orchester, schüchtern antwortete der Pianist, dem es schließlich aber doch gelang, den Zorn der Streicher zu besänftigen und schließlich in das rondo zu gelangen, in dem es nun kein Gegeneinander, sondern nur noch ein Miteinander gab. In diesem Satz wurde die größte Aufmerksamkeit auf die sorgfältige Gestaltung der Varianten des Refrainthemas gelegt. Als Zugabe spielte Simon Haje ein nachträgliches Geburtstagsgeschenk für György Ligeti mit dessen Etüde Nr. 13 "L'escalier du diable" (Die Teufelsleiter)
 Sebastian Urmoneit , in: bachtrack 31.3.2025
 
 .
..Christoph Eschenbach ...kehrt ans Pult des Konzerthausorchesters zurück und bringt den 20 Jahre alten Pianisten Simon Haje mit. ... "Ich habe mich gefreut, als (Simon Haje)  mir vor zwei Jahren vorgespielt hatte. Er hat Beethoven und Chopin gespielt, und ich fand es ausnehmend gut und interessant. Daraufhin hatte ich ihn eingeladen.... Ich liebe es, mit hervorragenden Pianisten Musik zu machen, auch mit Stücken, die ich selbst vielmals gespielt habe. Man kann immer neue Sachen darin entdecken, auch wenn man nur zuhört und begleitet. ..."
Volker Blech in "Berliner Morgenpost" 27.3.25

 "Under dirigent Joseph Bastians praecise og rolige hand, fik solist Simon Haje bevist, at han virkelig er et lysende talent pa klaverhimlen."
 "Unter der präzisen und ruhigen Hand des Dirigenten Joseph Bastian bewies Solist Simon Haje, dass er wirklich ein leuchtendes Talent am Klavierhimmel ist. "
 aarhussymfoni March 19, 2025  (Beethoven Piano Concert No. 4 Aarhus)

"Die Begeisterung des Publikums kannte keine Grenzen." - - - "Ein pianistisches Programm par excellence - alles hochanspruchsvolle Klavierliteratur" - - - "Alles atmet eine geradezu unwahrscheinliche Leichtigkeit."   Man sollte mit Superlativen à la "Wunderkind" sehr sparsam umgehen. Aber andererseits - wenn man mit 19 (!) Jahren in nur einem Jahr bei 4 der renommiertesten Klavierwettbewerbe den 1.Preis gewinnt, oder wenn man anlässlich der Gedenkstunde für die Opfer des Nationalsozialismus den gesamten Deutschen Bundestag innehalten lässt - dann, ja dann ist es vielleicht genau der richtige Begriff. 
Eberhard Köhler - feingeistmusik
 
"Ein fantastisches Konzert mit zwei charmanten jungen Ausnahmekünstlern, die perfekt miteinander harmonierten & mit ihrer Spielreude auch von Anfang an das Publikum in ihren Bann gezogen hat. Der langanhaltende Applaus am Ende des Konzertabends war auch ein Auftrag an die Veranstalter: Bitte unbedingt einen Folgetermin vereinbaren! " 

"Zwei phänomenale junge Künstler, die mit Begeisterung und Einfühlungsvermögen Sonaten von Beethoven gespielt haben. Wir haben noch selten so ausgezeichnete junge Musiker erlebt. Es wäre schön, sie noch öfter erleben zu können."
 Kommentare Internet zum Duo Recital Nymphenburger Sommer 2024 
 
 

"...Zahlreiche Mitglieder des Deutschen Bundestages, die Repräsentanten der Verfassungsorgane, Medienvertreter und Vertreter der Zivilgesellschaft haben mir gegenüber ihre Bewunderung für Ihre so passende Intterpretation der 'Nocturne op. 3 Nr 1' von Ferenc Weisz zum Ausdruck gebracht. Die Gedenkstunde hat auch dank Ihrer Mitwirkung eine überwältigende Resonanz erfahren...."
Leitung des Protokolls des Deutschen Bundestages anlässlich der Gedenkstunde für die Opfer des Nationalsozialismus am 31.1.2024

 

Am Steinway-Flügel - ein Ausnahmetalent. Zu Simon Hajes Klavierabend im Schloss Ritzebüttel / Grandioser Auftrakt der "StadtKLANG"-Konzertreihe 2023/24
Ganze 18 Jahre jung ist er und auf der Leiter der Nachwuchspianisten schon ganz weit
oben – der Pianist Simon Haje. Am vergangenen Sonnabend eröffnete er im Schloss Ritzebüttel die Cuxhavener „StadtKLANG“- Konzertreihe, und die Begeisterung des Publikums kannte keine Grenzen. Zu Recht – denn was Simon Haje an diesem Abend hören ließ, war ohne Frage außergewöhnlich. Die Auflistung der von dem so jungen Pianisten gewonnenen Klavierwettbewerbe wie die bis dato an namhaften Häusern bereits gegebenen Konzerte kann man nur bestaunen. Dass Simon Haje ein Ausnahmetalent ist, wird er in den vergangenen Jahren schon viele Male aus berufenem Munde gehört haben. Für das Cuxhavener Konzertpublikum war sein Piano Recital im Schloss jedenfalls ein ausgesprochener Glücksfall. ... Simon Haje kam am Sonnabend mit einem pianistischen
Programm par exellence ins Schloss. Ludwig van Beethovens „Waldstein-Sonate“ (Sonate Nr. 21 op. 53), Johannes Brahms’ späte „Klavierstücke“ aus Opus 119, die „Valses nobles et sentimentales“ von Maurice Ravel undFranz Liszts „ Walzer Nr. 1“ - alles hochanspruchsvolle Klavierliteratur für den Interpreten. Für Simon Haje schien all das vor allem ein Fest zu sein - ein Fest, sein pianistisches Können auf den weißen und schwarzen Tasten des Steinway-Flügels zu feiern. Wobei der ja nicht so ganz unproblematische Flügel unter seinen Händen geradezu erstaunlich klang. Und das mag an des jungen Pianisten zugleich leichtem wie kraftvollen Anschlag liegen. Simon Haje ist mehr als nur technisch brillant. Den Anfang von Beethovens  „Waldstein-Sonate“ schien Simon Haje im Sturm zu nehmen, doch die leise Befürchtung, alles würde auf ein nur technisch brillantes Spiel herauslaufen, war durchaus unbegründet. Trotz seiner Jugend ist Haje bereits ein sehr feiner Gestalter, der immer auch den ganz unterschiedlichen Facetten, ja den verborgenen Seiten der Werke nachspürt. Und der stets die komplexe Form und den spezifischem Charakter des Werkes im Blick hat. Brahms letzte Klavierstücke sind am Sonnabend dafür ein Beispiel, Franz Liszts „Mephisto-Walzer“ natürlich auch und ganz besonders dann die als Zugabe gespielte Liszt-Bearbeitung von „Isoldes Liebestod“ aus Richard Wagnes Oper „Tristan und Isolde“.
Sehr schön hier das so fein differenzierte Klangbild, das intensive Spiel und die so genaue Herausarbeitung der Struktur des Werkes. Was übrigens für die Interpretation aller an diesem Abend gespielten Werke gilt. Wer an diesem Abend im Schloss einen Platz hat, von dem aus er Simon Haje beim Klavierspiel zuschauen kann, bewundert sein geradezu lupenreines Spiel, die Leichtigkeit, mit der seine Finger über die Tasten gehen. Und angesichts der schmalen Hände des so jungen Interpreten erstaunt die Fähigkeit, mit der ihm die von Liszt für seine Klaviermusik geforderten weiten Griffe gelingen. Alles an Simon Hajes Pianistik atmet eine geradezu unwahr scheinliche Leichtigkeit. Doch das sollte nicht hinwegtäuschen über den tiefen Ernst, mit dem er sich dem jeweiligen Werk nähert. Von Simon Haje, so meinte Mathias Kosel nach dem Konzert, werde man noch viel hören. Ein Satz, den die Zuhörer des Abends mit Sicherheit unterschreiben können. ... Am Sonnabend jedenfalls gab es viel, viel Beifall und zwei Zugaben. 
Ilse Cordes, Cuxhavener Nachrichten, 20.9.23

 

…Im klassischen Genre blieb die Darbietung von Igor Strawinskys "Divertimento für Violine und Klavier" durch die beiden 12-jährigen Interpreten Simon Haje (Klavier) und Maya A. Kasprzak (Violine) ganz besonders im Gedächtnis. Das Duo brachte ein deraritig kraftvolles und mitreißendes Wechselspiel der Emotionen zum Ausdruck, dass man angesichts ihres jugendlichen Alters staunen musste, was für eine tiefgriefende Lebenserfahrung mit allen Höhen und Tiefen man daraus zu hören glaubte. Verfolgte man das ernsthafte Minenspiel und die tiefe Versunkenheit der beiden Nachwuchstalente, konnte man allerdings nachvollziehen, dass diese Empfindung der Reife mit einem völligen Aufgehen in der Musik gleichzusetzen ist."
Artikel neue musik zeitung 5/18

  

"..Igor Strawinskys Divertimento, bei dem der Dozent Michael Erxleben mit der Geige den 12-jährigen Simon Haje am Klavier begleitete, gehörten zu den Glanzpunkten des Konzerts."
Ruppiner Anzeiger
  

"...Am Sonnabend erlebten .. die begeisterten Konzertbesucher (Simon Haje) in Igor Strawinskys Divertimento für Violine und Klavier, in einer Komposition des katalanischen Cellisten Gaspar Cassadó sowie im ersten Satz eines Klavierkonzerts von Joseph Haydn."
Märkische Allgemeine Zeitung vom 20.1.19
 
  "Simon Haje beeindruckte das Publikum nicht nur mit seinem virtuosen und kraftvollen Spiel, sondern auch mit einer charmanten Moderation seines Programms"
Carl Bechstein Stiftung
  

Ein junges PianistInnen-Trifolium bescherte dem Publikum des „Podium für junge Solisten“ einen großartigen Klavierabend im Tegernseer Barocksaal. Der jüngste, Simon Haje, 14 Jahre, Jungstudent der Universität der Künste Berlin. …Der Jüngste, frisch und frei. Erst Anfang November als Sieger der Kategorie D beim Hamburger Steinway Klavierspiel Wettbewerb gekürt, brachte Simon Haje Sturm und Drang in den Tegernseer Barocksaal. Dem soghaften Elan von Prokofjews Sonate a-moll op. 28 stieg er leidenschaftlich nach, sinnierte mit leichtfüßigerem Anschlag durch die nachdenkliche Mitte und brauste temperamentvoll zum Schluss. Wieder wählte er ein Stück des Extremen im Ausdruck: Beethovens sogenannte „Mondschein“ – Sonate op. 27,2 in cis-moll. Das berühmte Adagio sostenuto durchwanderte er in stetem Triolen-Rhythmus, geleitet vom blinkenden Stern der Oberstimme, und doch hat er Zeit die Säulen des Basses und die eingebettete Mittelstimme zu entdecken. Freudig nahm er das Des-Dur Allegretto, sein spielerisches Element empfindsam gestaltend und im Trio dem Bogen der Spannung organisch folgend. Der unbeugsamen Energie des Finalsatzes gab er sich nicht ganz bedingungslos hin, den Spagat zwischen Kontrolle und Ekstase mit Klugheit und mancher Vorsicht dosierend.

Kultur Vision Aktuell Dez. 2019